„Unsere Esten“ besuchten Kirchberg und das Erzgebirge

„After having waited for almost two months, we were genuinely excited to see our Estonian exchange students again. Only this time it was our goal to make our friends familiar with our German culture.” (Lena Elstner + Maren Baumann)

Anfang Dezember durften wir Kristel, Andre und unsere 14 Austauschschüler aus Kanepi, Estland, hier bei uns in Kirchberg und Umgebung begrüßen.

Das Programm war vielfältig und forderte von allen eine aktive Beteiligung von morgens bis abends. So erkundeten wir zum einen das Erzgebirge mit Bus und Bahn – wir fuhren ins „Glöckel“ in Johanngeorgenstadt ein, wir gossen kleine Zinnfiguren im Schloss Schwarzenberg oder wir stellten in echter Crottendorfer „Schwarzarbeit“ Räucherkerzchen her. Auch die zahlreichen Weihnachtsmärkte in unserer Region luden oftmals zum Verweilen ein. Andererseits lernten unsere Gäste auch Dresden kennen mit Altstadt, Frauenkirche und einem Besuch im Militärhistorischen Museum.

“After having enjoyed our last evening together, we met on Thursday morning at school to finally say goodbye. Goodbye to the ones that we connected so dearly to in the week we spent together, goodbye to the new friends we have made and who we will forever cherish in our hearts.” (Lena + Maren)

Was bleibt nun nach der letzten Reiseaktivität in diesem ERASMUS- Schüleraustauschprogramm, das im Juni 2020 offiziell zu Ende ist?

Wir alle haben super Eindrücke von unseren Gastgebern und dem europäischen Gastland gespeichert. Es sind echte Freundschaften entstanden, die hoffentlich noch etwas länger halten als bis Ende Juni. Wir haben ein tolles Organisationsteam und zuverlässige Partner mit Kristel, Ilvy und Andre gefunden, mit denen wir uns vorstellen könnten, den Austausch neu anzukurbeln (mit einem neuen ERASMUS Projekt). Was zudem bleibt, zumindest für eine Weile, ist unsere  projekteigene Webseite www.kirchberg-kanepi-united.eu, die in den nächsten Wochen noch auf den neuesten Stand gebracht werden muss. Und ja … etwas Wehmut und Traurigkeit schwingt mit, weil es doch seltsam ist sich vorzustellen, diese Leute, mit denen man einige Tage durchs Leben gegangen ist, nie mehr wiederzusehen.

Also … auf ein Neues.

S. Martin & M. Pechmann

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