Erste Information zum Schulstart am 15. März 2021

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler


mit einem Schulleiterschreiben vom 05.03.2021 wendet sich der Staatsminister, Herr Christian Piwarz, an die Kollegien sämtlicher Schularten. Darin erklärt er die weitere vorsichtige Öffnung der Schulen in Verbindung mit einer regelmäßigen Testung.


Das heißt, dass ab dem 15.03.2021 der Unterricht in der Schule grundsätzlich wieder aufgenommen werden kann.

Grundsätzlich, weil bei einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 und mehr Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner an fünf Tagen in Folge in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt häusliche Lernzeit angeordnet werden muss.


Da sämtliche Hinweise aus mehreren Seiten bestehen, habe ich die vorerst wichtigsten Informationen zusammengefasst. Diese finden Sie im weiteren Verlauf.


Detaillierte Aussagen zum Start am 15.03.2021 hinsichtlich allgemeiner schulischer Belange (Gruppeneinteilung zum Wechselmodell, Essensversorgung, Bäckerwagen, Bläserklassen usw.) erfolgen von Seiten der Schulleitung im Verlauf der nächsten Woche und erreichen Sie über Ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer.


Genaue Hinweise zu den wöchentlichen Testabläufen erhalten Sie ebenfalls so schnell als möglich.


Bleiben Sie weiterhin gesund!


Mit freundlichen Grüßen
Constanze Steinert

Schulleiterin

 


Anlage 1 zum Schulleiterschreiben vom 05.03.2021


Ergänzende Hinweise zum Schulbetrieb ab 15. März 2021


I. Organisatorische und inhaltliche Hinweise für die Unterrichtsgestaltung:


Ankommen im Präsenzunterricht an den weiterführenden Schulen


Nach Wiederaufnahme des Unterrichts an den weiterführenden Schulen ist es wichtig, bei den weiteren Lehr- und Lernplanungen die individuellen Bedarfe zu erfassen.
Die verschiedenen Lernausgangslagen bedingen stärker individualisierende didaktische und methodische Ansätze.


Wechselunterricht an den weiterführenden Schulen


Abweichend von der Maßgabe der Präsenzbeschulung für die Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge kann aus schulorganisatorischen Gründen auch das Wechselmodell durchgeführt werden.

Die Prämissen für das Wechselmodell von Präsenzunterricht und häuslicher Lernzeit gelten fort:

- Ein grundsätzlicher Ausschluss bestimmter Fächer ist nicht zulässig –ausgenommen sind die Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge.

- Eine höhere Priorität beim Präsenzunterricht haben


o Abschlussklassen und-jahrgänge und Abiturjahrgänge
o Klassenstufen 5 und 6 u. a. wegen des notwendigen Betreuungsbedarfs und der Bildungsgangentscheidung
o Schulen stellen in pädagogischer Verantwortung in geeigneter Weise Lernaufgaben zur Verfügung, die den Lernvoraussetzungen und Lernbedingungen entsprechen.
o Soweit eine Abstimmung im Kollegium möglich ist, werden Schwerpunkte für die Lernaufgaben gesetzt. Dabei werden ein pädagogisch sinnvolles Maß, Altersangemessenheit und Schulartspezifik berücksichtigt.
o Schulische Entscheidungen werden mit Eltern und Schülern kommuniziert, so dass auch schwierigen Situationen mit größtmöglicher lokaler Passung begegnet wird.


Lehrpläne und Prüfungen


Für das Schuljahr 2021/22 bereitet das Landesamt für Schule und Bildung für die einzelnen Schularten, Klassenstufen und Fächer konkrete Empfehlungen zur Lehrplanumsetzung vor. Fachberater aller Schularten werden in diesen Prozess involviert und im neuen Schuljahr die Umsetzung begleiten.


Der Fortgang der Unterrichtung bis Ostern erfolgt mit Blick auf die jeweilige Klassensituation. Im Unterricht haben Reflexionsprozesse Vorrang vor einem Fortschreiten bei der Lehrplanerfüllung.


Schulsport


Der Sportunterricht kann an den weiterführenden Schulen unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden. Auf Kontaktsportarten ist zu verzichten. Sofern die Witterungsbedingungen es zulassen, ist der Sport im Freien dem Sport in der Turnhalle vorzuziehen. Die Nutzung von Sporthallen und Sportanlagen außerhalb des Schulgeländes – auch in Parks, Grünanlagen oder Wäldern – ist möglich. Eine Ausnahme bilden die Hallenbäder, deren Öffnung und Betrieb bleiben weiterhin untersagt.


Singen im Musikunterricht


Vorerst ist gemäß der aktuellen Corona-Schutzverordnung gemeinschaftlicher Gesang nur im Freien erlaubt. Für den Gesang von Einzelpersonen gilt der Handlungsleitfaden „Empfehlungen zur Verringerung des Infektionsrisikos mit SARS-CoV-2 beim Singen im Unterricht und im Chor/Ensemble“ vom 26. August 2020, mit der Maßgabe, dass der Mindestabstand von 2m bis zur nächsten Person eingehalten werden muss.


II. Regelungen zum Betreten der Schule


Generell ist Personen der Zutritt zum Gelände von Schulen untersagt, wenn sie nicht durch einen Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Testergebnis, das nicht länger als eine Woche zurückliegt, nachweisen, dass keine entsprechende Infektion besteht oder unmittelbar nach dem Betreten ein solcher Test stattfindet. Davon ausgenommen sind Schüler der Primarstufe.


Ab der Klassenstufe 5 sollen sich Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche testen lassen, alle Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal sind zweimal die Woche zu testen. Die Testpflicht wird an den Schulen umgesetzt. Die neuen Laienselbsttestungen auf SARS-CoV-2 machen die Testungen in den Schulen flächendeckend möglich. Daher ist der Zugang gestattet, wenn unmittelbar nach dem Betreten ein Test durchgeführt wird. Das Sächsische Staatsministerium des Innern ist derzeit mit der Beschaffung der Tests in ausreichender Menge befasst, damit diese beginnend ab dem 15. März 2021 zur Verfügung stehen.


Die Testpflicht tritt in Kraft, wenn ausreichend Testkits am jeweiligen Schulstandort vorrätig sind. Die Teilnahme am Präsenzunterricht ist dann nur mit der Vorlage eines negativen Tests möglich. Bei einem positiven Testergebnis findet der Unterricht in Distanz statt, in dem Fall muss eine schriftliche Abmeldung erfolgen. Es ist auch Schulsozialarbeit gestattet. Der Zugang für externe Kräfte ist auf das Nötigste zu begrenzen.


III. Schulische Veranstaltungen


Schulfahrten im 2. Schulhalbjahr


Vom 8. März 2021 bis zum 4. April 2021 dürfen weiterhin keine Schulfahrten durchgeführt werden. Im weiteren Verlauf des zweiten Schulhalbjahres dürfen ein- und mehrtägige Schulfahrten im Inland durchgeführt werden, wenn die Schulen zum Regelbetrieb zurückgekehrt sind. Eventuell entstehende Kosten für die Stornierung werden vom Freistaat Sachsen nicht erstattet. Ein- und mehrtägige Schulfahrten ins Ausland werden abgesagt bzw. sind unverzüglich abzusagen. Abgeschlossene Verträge sind unverzüglich zu stornieren. Eventuell entstehende Kosten für die Stornierung werden vom Freistaat Sachsen nicht erstattet. Ebenso dürfen sämtliche Fahrten im Rahmen von Fort- und Ausbildungen im Ausland weiterhin nicht durchgeführt werden und sind unverzüglich abzusagen. Das schließt auch alle Maßnahmen der internationalen Bildungskooperation (Schüler- und Lehreraustausch) und Maßnahmen im Rahmen von Erasmus+ ein.


Schülerbetriebspraktika


Auch während des Unterrichtsformats „Wechselunterricht“ ist die Durchführung von Schülerbetriebspraktika in den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen nicht möglich. Außenkontakte müssen auf ein Minimum reduziert bleiben. Wann eine Wiederaufnahme der Schülerbetriebspraktika erfolgen wird, teilen wir den Schulen explizit mit. Beeinträchtigungen bei der Durchführung des Betriebspraktikums haben keine Auswirkungen auf die Vergabe des Schulabschlusses.


Aufnahme ausländischer Gastschüler und Schulbesuche im Ausland


Hinsichtlich der Aufnahme ausländischer Gastschülerinnen und -schüler sowie der Beurlaubungen für individuelle Schulbesuche im Ausland gelten die Regelungen des Erlasses vom 31. August 2020 weiter.

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