Estland: ein unbekanntes Land hoch im Norden

Im Rahmen unseres ERASMUS Projektes mit dem Titel „The mountaneous region ERZGEBIRGE connects Europe“ weilten 14 Schülerinnen und Schüler vom CGG plus Frau Martin und Frau Pechmann vom 23. bis zum 29. September 2019 in Estland und erkundeten Land und Leute.

Einige Eindrücke aus einem Artikel von Lisa Epperlein und Niclas Zschach sollen kurz hier wiedergegeben werden. Der englische Originaltext kann auf unserer projekteigenen Webseite www.kirchberg-kanepi-united.eu nachgelesen werden.

„Immer wenn wir mit unserem gemütlichen Bus durch die estnische Landschaft tourten, realisierten wir viele Ähnlichkeiten zu unserer deutschen Heimat, obwohl es definitiv Unterschiede gibt – Unterschiede in der Infrastruktur und in der Bevölkerungsdichte beispielsweise.

Wunderbare Erinnerungen, die wir niemals vergessen werden, beinhalten sowohl stille und ruhige Plätze mitten in der Natur, die ihresgleichen suchen, als auch moderne, geschäftige Stadtzentren wie das von Tartu, in dem man wunderbar shoppen kann.“

Zahlreiche Aktivitäten ließen die Woche wie im Flug vergehen. So besuchten wir einen Grenzübergang der europäischen Außengrenze nach Russland und waren überrascht von den genauen Grenzkontrollen außerhalb der EU. Wir bekamen eine Führung durch die Värska-Fabrik, die Mineralwasser aufbereitet und Estlands Marktführer ist. Setoland gehörte zu unseren Zielen – eine interessante Region und Bevölkerungsgruppe im Süden Estlands, vergleichbar mit den Sorben bei uns. Aber auch der Bergbau hat uns in Estland nicht losgelassen. Der Besuch einer stillgelegten Mine zeigte, dass sich in Europa doch vieles ähnelt. Nur die Traditionen, die mit dem Bergbau verbunden sind, werden bei uns wohl mehr gepflegt und gehegt. Es gab noch so viel mehr, was unsere Schüler in der Woche entdeckten. So machten wir einen Abstecher an einen Ostseestrand, der total steinig und naturbelassen war; von Touristen weit und breit keine Spur. Wir besuchten Tartu – lernten die quirlige Stadt bei einer Stadtführung kennen und waren mit unseren estnischen Freunden shoppen. Kristel, die estnische Organisatorin dieses events, vereinbarte sogar eine Museumsnacht in einer Sternwarte, die zum physikalischen Institut der Universität Tartu gehört.

„Das Wetter an unserem letzten Tag spiegelte unsere Stimmung zum baldigen Abschied eins zu eins wider – es war kalt, grau und regnerisch. Aber wir konnten uns mit all unseren unglaublichen Erinnerungen und den unvergesslichen Erlebnissen trösten. Wir werden alles für immer und ewig als Schatz bewahren, sowohl in unseren Köpfen als auch in unseren Herzen.“

Wir freuen uns bereits jetzt darauf, unseren estnischen Freunden all die Gastfreundschaft zurückzugeben, die wir dort erfahren haben. Wir freuen uns auf den 29. November 2019, wenn wir alle wiedersehen werden.

S. Martin & M. Pechmann

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