Russische Gastschüler besuchen vom 30.11. – 8.12. unser Gymnasium - eine unvergessliche Woche

Schon Tage vorher waren wir aufgeregt und freuten uns mit den russischen Austauschschülern neue Freundschaften zu schließen und schöne Momente zu erleben.

Am Samstagabend, dem 30.11, war es dann endlich soweit. Um 18.30 hatten wir sie an unserer Schule voller Freude empfangen. An diesem Abend lernten wir erst einmal einander kennen und tauschten uns über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus. Letztendlich waren die Gastschüler sehr erschöpft von der langen Anreise, also planten wir noch, was wir am nächsten Tag machen wollten, und schliefen dann sofort ein.

Am Sonntag besuchten viele von uns  verschiedene Weihnachtmärkte. Manche den in Leipzig oder andere den in Annaberg-Buchholz und einige waren auch hier bei uns im wunderschönen Kirchberg. Wir schauten uns die Buden an, tranken Kinderpunsch und hatten verschiedene Spezialitäten wie Handbrot oder gebrannte Mandeln gegessen.

Am Montag erlebten die Austauschschüler dann das erste Mal den Alltag an unserer Schule. Anfangs waren die Schulstunden anstrengend für die Schüler, da unsere Stunden doppelt so lang sind wie die der Austauschschüler. Doch danach konnten sie etwas beim Mittagessen entspannen, bevor wir alle zusammen Kirchberg besichtigten. Das Highlight des Tages war der Besuch des Stollens. Die ehemaligen Bergleute versuchten ihre Russischkenntnisse aufzufrischen und erklärten unseren Gastschülern alles. Das hat recht gut funktioniert, denn nach diesem Ausflug wussten wir alle mehr über die Geschichte Kirchbergs. Nach diesem Besuch hatten wir mit unseren neuen Freunden noch einen schönen Nachmittag, den wir alle individuell gestalteten.

Am Dienstag hatten wir wieder zwei anstrengende, aber interessante Stunden zu absolvieren, bevor wir zusammen nach Zwickau gefahren sind, um im Gasometer einen schönen Nachmittag zu verbringen. Doch leider funktioniert nicht immer alles so, wie man möchte, deshalb sind wir dann spontan zum Historischen Dorf gelaufen. Dort haben wir einen Teil der Zwickauer Geschichte kennengelernt. Unter anderem konnten wir dann noch miteinander Spiele spielen. Doch das war noch nicht alles, denn am Abend waren wir Bowling spielen und haben dort zusammen Abendessen gegessen. Das war eine schöne Art den Tag ausklingen zu lassen.

Am Mittwoch sind wir nach Chemnitz gefahren, wo wir das Industriemuseum besuchten. Dort lernten wir alles über das Gussverfahren, bevor wir selbst einen Zinn-Anhänger gießen durften. Zum Mittagessen aßen wir bei McDonald`s und danach hatten wir noch etwas Freizeit auf dem Weihnachtsmarkt. Nach diesem erlebnisreichen Tag sind wir  mit dem Zug zurück nach Zwickau gefahren.

Am Donnerstag durften unsere  Austauschschüler wieder einen Block den deutschen Unterricht erleben. Viele entschlossen sich den Russischunterricht zu unterstützen. In den darauffolgenden Blöcken arbeiteten wir gemeinsam in kleinen Gruppen an unseren zugeteilten Projekten.

Am nächsten Tag arbeiteten wir wieder an den Präsentationen, bevor wir diese unseren Eltern und Lehrern, bei Kaffee und Kuchen, vortragen wollten. Zum Abschluss des Tages besuchten wir mit unseren Gästen unser geliebtes Weihnachtskonzert. Das gefiel den russischen Gastschülern mit am besten an ihrem Aufenthalt in Deutschland.

Am letzten Samstag hatten wir noch einmal Zeit, etwas mit unseren Gastschülern und unserer Familie zu unternehmen. Manche besuchten die schöne Stadt Dresden und andere betätigten sich sportlich im Fundora in Schneeberg.

Am Sonntag, dem 8.12., ist dann der traurigste Tag gekommen, wir mussten uns von unseren neuen russischen Freunden verabschieden. Doch so traurig wir auch alle waren, hatten wir eine wunderschöne gemeinsame Woche und freuen uns schon auf unser Wiedersehen nächstes Jahr im September, wenn wir unser Partnergymnasium in Jekaterinburg besuchen werden.

Nicole Gerbs und Teresa Fritzsch

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