100 BOTSCHAFTER FÜR DEN FRIEDEN - 100 AMBASSADEURS POUR LA PAIX

Friedensbotschafterinnen an TU Dresden eingeladen

Das Christoph-Graupner-Gymnasium zählt zu den 100 Schulen aus Deutschland und Frankreich, die für das Projekt „100 Botschafter für den Frieden“ ausgewählt wurden. 2018 jährte sich zum 100. Mal das Ende des ersten Weltkrieges, der den historischen Hintergrund des Projektes darstellte. Ziel hierbei war die Entwicklung von Ideen, die zur Erhaltung und zum Ausbau des Friedens in Europa und der Welt beitragen sollen.

Anfang April 2018 stellten wir – Lina Barthel, Clara-Sophie Porde, Johanna Singer und Tina Krejcik – uns dieser Aufgabe und arbeiteten zwei Ideen aus. Während eine der Ideen vor allem Waffen und Krieg in den Fokus stellte, bezog sich die andere auf die heutigen Medien und deren Einflussnahme auf die Meinungsbildung.

Beide Konzepte wurden im Juli an das Deutsch-Französische Jugendwerk geschickt und sollten später in Berlin bei der internationalen Jugendbegegnung von Tina und Clara vertreten werden. Dieses Treffen fand vom 16. bis 18. November letzten Jahres statt, in dessen Rahmen die 100 ausgewählten Schüler mit 400 Studenten aus 48 Ländern zur weiteren Ausarbeitung der Ideen zusammenkamen. Alle Schüler wurden hierfür auf verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt und von Studenten unterstützt. Aus diesen Workshops wurden drei Konzepte ausgewählt und am Sonntag (18.11.2018) vor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron präsentiert. Beide Politiker erhielten ebenfalls ein Buch mit der Zusammenfassung der Ideen aller Arbeitsgruppen.

Diese Abschlussveranstaltung markierte gleichzeitig das Ende der drei Tage in Berlin und somit auch der unmittelbaren Arbeit. Jedoch geriet unser Projekt nicht in Vergessenheit. Am 29. November 2018 hatten wir die Gelegenheit, unsere Ideen und Erlebnisse unseren Mitschülern und Lehrern, aber auch der Kirchberger Bürgermeisterin sowie Vertretern des Elternrates und der Schulaufsicht vorzustellen.

Den jüngsten Höhepunkt erlebten wir am 5. Februar diesen Jahres, als wir vier Friedensbotschafterinnen der Einladung der Technischen Universität Dresden folgten. Dort diskutierten wir mit Lehramtsstudenten und Dozenten über Mittel und Wege der Verbreitung der Ideen, sodass das Projekt auch zukünftig noch Interesse und Beachtung findet. Im Anschluss besuchten wir einen authentischen deutsch-französischen Erinnerungsort auf der Dresdener Räcknitzhöhe und warfen einen Blick in die Universitätsbibliothek.

An dieser Stelle möchten wir allen Mitschülern, Lehrern und Familienmitgliedern danken, die sich bei diesem Projekt engagiert haben. Ein besonderer Dank geht an unseren Französischlehrer Herrn Mählich, der uns all dies ermöglichte und auf dessen Hilfe wir immer zählen konnten.

Vielen Dank! – Merci beaucoup!

(Et maintenant, on ferme la parenthèse.)

Tina Krejcik und Clara-Sophie Porde
Klasse 10a

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