Musikalische, kulinarische und geografische Genüsse

Unsere gemeinsame CertiLingua-Fahrt im November führte uns in diesem Jahr zuerst in den vogtländischen Musikwinkel.

Herr Hüttel demonstrierte uns in seiner Ausstellung in Markneukirchen zahlreiche selbstspielende Musikautomaten, die um 1900 gebaut wurden. Die Auswahl reichte von kleineren Geräten für den Hausgebrauch bis hin zu Salonautomaten für Kaffeehäuser, die dann natürlich für ausreichend Power in Klangqualität und Lautstärke sorgten.

Unsere Busfahrt führte durch den Kurort Bad Brambach ins tschechische Kurbad Franzensbad. Wir wandelten auf den Spuren berühmter Persönlichkeiten wie Goethe, Beethoven oder Kaiser Franz Joseph der Erste, die das Wasser der Heilquellen bereits vor langer Zeit für ihr Wohlergehen nutzten. Geschmacklich traf das Heilwasser nicht unsere Vorlieben. Die zahlreichen klassizistischen Bauten, die seit 1992 unter Denkmalschutz stehen, weckten schon eher unser Interesse. In einem der schönsten Häuser am Platz ließen wir uns tschechische oder internationale Gerichte zu Mittag schmecken. Abgerundet wurde das Essen mit einer frisch zubereiteten Oblate in einem der Cafés.

Abtrainiert wurden die Kalorien auf einem Spaziergang durch das nahegelegene Torf- und Mineralwiesenmoor Soos im Egerbecken. Das schwefelhaltige Wasser, Salze und insbesondere das Moor wurden in früherer Zeit für Kuren und Therapien genutzt. Von Stegen, die durch das Moor führen, kann man immer wieder kleine Blubberquellen mit ausströmenden Gasen beobachten. Diese sogenannten Mofetten sind warme Quellen und eine Begleiterscheinung des Vulkanismus im Egergraben. Das Wasser war deutlich wärmer als die Umgebung und somit ließen uns die frostigen Temperaturen auch gern wieder in unseren Bus steigen.

Gut gelaunt verließen wir das tschechische Bäderdreieck und erreichten gegen Abend das Christoph-Graupner-Gymnasium.

A. Woitscheck   und   S. Martin

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